Demontage der Gleise
Das Münchner Gewerkschaftshaus vor dem Abriss
de Werner Bachmeier
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À propos du livre
Orte schaffen Identität. Das gilt auch für das Gewerkschaftshaus in der Schwanthalerstraße 64, das für viele Generationen von Gewerkschafter*innen eine politische Heimat wurde. Nach dem Krieg entstand das Gewerkschafts-
haus 1956 nach Plänen von Ernst Hürlimann, dem bekannten Münchner Architekten und Karikaturisten. Die Grundidee war, für alle 16 Einzelgewerkschaften und dem Deutschen Gewerkschaftsbund als Dachverband in der Stadtmitte von München ein gemeinsames Haus zu schaffen. 1958 schuf Albert Heinzinger sein Wandgemälde „Voran auf neuen Gleisen“. Der Titel beschreibt die Stimmung des gemeinsamen Aufbruchs in einen demokratischen Aufbruch mit starken Gewerkschaften nach dem Krieg. Das Bild steht bzw. stand in der Blickachse der beiden Häuser A und B, die durch den Zwischenbau mit Konferenzräumen verbunden waren. Nicht nur für Mitglieder der Gewerkschaften war das DGB-Haus ein Kristallisationspunkt der gemeinsamen Arbeit. Es war auch für tausende von Mitarbeiter*innen und politischen Funktionär*innen ihr Arbeitsplatz. Im Dezember 2020 endet die Geschichte des „alten“ Gewerkschaftshauses. Es wird abgerissen und durch einen modernen Büroneubau ersetzt.
Damit die Geschichte nicht im Schutt verschwindet, habe ich im letzten Jahr Mitarbeiter*innen an ihrem Arbeitsplatz fotografiert und den Auszug aus dem Haus dokumentiert. Die Corona Pandemie hat dabei leider vieles verhindert. Das Buch erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber es hilft sicher sich zu erinnern und seine eigenen Erlebnisse wach zu halten.
haus 1956 nach Plänen von Ernst Hürlimann, dem bekannten Münchner Architekten und Karikaturisten. Die Grundidee war, für alle 16 Einzelgewerkschaften und dem Deutschen Gewerkschaftsbund als Dachverband in der Stadtmitte von München ein gemeinsames Haus zu schaffen. 1958 schuf Albert Heinzinger sein Wandgemälde „Voran auf neuen Gleisen“. Der Titel beschreibt die Stimmung des gemeinsamen Aufbruchs in einen demokratischen Aufbruch mit starken Gewerkschaften nach dem Krieg. Das Bild steht bzw. stand in der Blickachse der beiden Häuser A und B, die durch den Zwischenbau mit Konferenzräumen verbunden waren. Nicht nur für Mitglieder der Gewerkschaften war das DGB-Haus ein Kristallisationspunkt der gemeinsamen Arbeit. Es war auch für tausende von Mitarbeiter*innen und politischen Funktionär*innen ihr Arbeitsplatz. Im Dezember 2020 endet die Geschichte des „alten“ Gewerkschaftshauses. Es wird abgerissen und durch einen modernen Büroneubau ersetzt.
Damit die Geschichte nicht im Schutt verschwindet, habe ich im letzten Jahr Mitarbeiter*innen an ihrem Arbeitsplatz fotografiert und den Auszug aus dem Haus dokumentiert. Die Corona Pandemie hat dabei leider vieles verhindert. Das Buch erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber es hilft sicher sich zu erinnern und seine eigenen Erlebnisse wach zu halten.
Site Web de l'auteur
Caractéristiques et détails
- Catégorie principale: Photographie artistique
- Catégories supplémentaires Portfolios
-
Format choisi: Grand format paysage, 33×28 cm
# de pages: 102 - Date de publication: févr 26, 2021
- Langue German
- Mots-clés Foto, Geschichte, Gewerkschaften, Dokumentation
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À propos du créateur
Werner Bachmeier
85560 Ebersberg, Germany
Fotograf - Fotojournalist - Bildarchiv

